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Ihre dunkle Stimme und ihre Leidenschaft sind das, was sie von allen anderen unterscheidet. Ihre radikale Emotionalität und der abgrundtiefe Soul, den sie in ihre Songs bringt, scheint das Innerste nach außen zu kehren. Sie ist 24 Jahre alt, aber man spürt, dass sie schon ein ganzes Leben durchgemacht hat: KOVACS! 

Sharon KOVACS hat schon gesungen, als sie kaum sprechen konnte, aber ernsthaft entdeckte die Niederländerin die Magie der Musik erst, als sie in ihre turbulenten Teenager-Jahre kam. Dann erst begann sie in (Schüler-)Bands zu spielen und an Talentshows teilzunehmen, kam aber nicht voran, weil sie einfach nicht die richtigen Leute fand, die sie weiterbringen konnten. Das änderte sich erst, nachdem sie die High-School verlassen hatte und in den Kneipen, in denen sie als Bedienung arbeitete, an Open Mic-Abenden teilnahm. Das Publikum war sofort begeistert, und eines Tages riet ihr jemand, an einer Audition im Rock City Institute teilzunehmen, eine Musikschule in KOVACS‘ Heimatstadt Eindhoven. Dort sang sie zwei Songs so überzeugend, dass sie sofort angenommen wurde. 

KOVACS’ dunkle, soulvolle Stimme hinterließ einen tiefen Eindruck, aber sie ließ ihre Ausbildung auch zu einer Herausforderung für alle werden. „Einige meiner Gesangslehrer wussten einfach nicht, was sie mit mir anfangen sollten“, lacht sie. „Einmal haben sie mir sogar geraten, aufzuhören und mir etwas anderes zu suchen. Nach ihren Maßstäben setzte ich meine Stimme angeblich völlig falsch ein. Aber so bin ich eben: Ich kann nicht anders singen.“ KOVACS arbeitete weiter an ihrem Talent, sammelte eigene Erfahrungen und schrieb Songs. An einen entscheidenden Punkt ihres musikalischen Werdegangs gelangte sie, als sie über Facebook Kontakt mit dem Produzenten Oscar Holleman (u.a. Within Temptation) aufnahm und ihm einen Link zu ihrer Arbeit zukommen ließ. „Normalerweise höre ich mir sowas gar nicht an“, räumt der ehemalige Heavy Metal-Gitarrist und erfahrene Rockproduzent ein. „Aber ich saß gerade herum und langweilte mich. Und sobald ich die ersten Worte gehört hatte, war ich hingerissen. Es klang fast zu gut, und so kontaktierte ich Sharon und fragte sie, wer da singen würde. ‚Das bin ich selbst‘, antwortete sie, und als ich sie dann traf, sah sie ganz anders aus, als ich mir vorgestellt hatte. Obwohl ihre Stimme so unglaublich schwarz klingt, stand da ein weißes Mädchen mit rasiertem Kopf vor mir. Ich war völlig fasziniert, und so begannen wir zusammenzuarbeiten.“ Zusätzlich zu den Sessions in den Niederlanden ging KOVACS viel auf Reisen und traf sich in verschiedenen Ländern mit Songwritern, mit denen sie weitere Songs schrieb. Das Ergebnis: KOVACS‘ Debüt-EP „My Love“, mit der sie binnen kürzester Zeit vom Geheimtipp zu einer der aufregendsten Newcomer-Künstlerinnen 2014 avancierte. Und die darauf enthaltenen vier Songs hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Denn auf Songs wie der Single My Love oder When The Lady’s Hurt und He Talks That Shit kommt ihr persönlicher Ansatz deutlich zum Tragen: „Es muss ein bisschen kantig sein, um zu mir zu passen. Ich mache keine Gefangenen, und manche Dinge, die ich singe, sind bestimmt etwas unanständig, aber es ist immer ehrlich. Das bin ich. Ich mache Musik, weil ich es muss. Es ist der einzige Weg, auf dem ich meine Gefühle ausdrücken kann. Das macht meine Musik rein und echt.“ 

Der Schlüsselsong, mit dem alles begann, ist übrigens der vierte Song auf der EP, I’ve Seen That Face Before, der durch Grace Jones bekannt wurde. Er war es, den KOVACS Oscar als ersten zuschickte und den sie etwas später mit örtlichen Musikern in den Egrem Studios in Havanna auf Kuba aufnahmen. Und jetzt sind Oscar und KOVACS dabei, den letzten Schliff an KOVACS‘ Debüt-Album vorzunehmen. 

Ihr rauer Stil und ihre dunkle Stimme führen zu Vergleichen mit Portishead oder Amy Winehouse. „Dieser düstere Sound entsteht durch meine Stimme und die Arrangements, aber auch durch die Tatsache, dass wir alles in Moll komponieren. Ich mag diese Stimmungsschwankungen, meine Musik hat Seele.“ Das verwundert nicht, stammen ihre Einflüsse doch hauptsächlich aus vergangenen Zeiten. „Ich höre viel Billie Holiday, Etta James, Ella Fitzgerald, Nina Simone, Dinah Washington… auch Tina Turner und Janis Joplin sind Favoriten von mir. Weibliche Sängerinnen mit Persönlichkeit, die wirklich lebten. Alle ihre Gefühle sind in ihren Stimmen zu hören, das hat mich immer sehr angezogen.“ 

KOVACS‘ Debüt-EP „My Love“ schoss direkt nach Veröffentlichung in die Top Ten der holländischen iTunes-Charts, sie performte bei den Aftershows von One Republic und Pearl Jam, spielte bereits bei den großen holländischen Festivals Bospop und North Sea Jazz Festival und wurde vom holländischen Radiosender 3FM zum „Serious Talent“ gekürt. Ihr Live-Debüt in Deutschland gab sie beim angesagten Berlin Fashion Film Festival und auch beim Reeperbahn Festival trat sie bereits auf. 

KOVACS steht kurz vor ihrem größten Abenteuer, und sie kann es kaum erwarten, es zu beginnen: „Ich möchte in der Lage sein, immer Musik zu machen“, beschreibt sie ihre Ambitionen. „Ich habe eine sehr komplexe Persönlichkeit, aber solange mein Umfeld so dynamisch ist wie jetzt, bleibe ich stabil. Ich brauche ein Ziel, und ich habe es gefunden. Ich will um die Welt ziehen.“ Sieht so aus, als würde sie ihr Ziel erreichen – und das zu Recht. 

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